Selbstlaut! sein! –

Tobias

Vor vielen Jahren begann meine musikalische Ausbildung im Wohnzimmer meiner Eltern. Damals war ich zwei Jahre alt und spielte, vielmehr schlug auf allen Töpfen und Pfannen, die ich finden konnte. Als nach einigen Jahren irgendwann Töpfe nicht mehr ausreichten und Glasscheiben zu Bruch gingen, sahen sich meine Eltern gezwungen, mir meinen Wunsch zu erfüllen: Ich bekam ein Schlagzeug.

TobiNeben einer musikalischen Früherziehung, dem Schlagzeugunterricht und später folgenden Klavierunterricht erhielt ich in der zwölften Klasse die Möglichkeit, eine der männlichen Hauptrollen in dem Schulmusical „Tanz der Vampire“ zu singen. Da ich bis dahin noch keine Gesangserfahrungen hatte, holte ich mir professionelle Unterstützung von der Detmolderin Ulrike Wahren. Dieser Schritt war einer der wichtigsten in meinem Leben. Ich kam nicht nur mit dem Musical Genre in Kontakt, sondern entdeckte auch die Freude am Singen.

Seit einigen Semestern studiere ich an der Hochschule für Musik Detmold Schulmusik und sogar ab diesem Semester als Gesang Hauptfächler. Neben meinen Aktivitäten mit „Selbstlaut!“ gehe ich mit Benny ins Fitnessstudio, arbeite voller Freude in der Musikschule Lage, bin Chorleiter des Liemer Popchores „Hautnah Voiceart“ und gründete vor einigen Jahren die Musicalgruppe die PHONIKER. Musik ist für mich etwas sehr besonderes. Jede kleine Veränderung in meinem Leben war/ist mit musikalischen Momenten verknüpft. Mich fragte einmal jemand, was Musik für mich sei. Damals wusste ich keine passende Antwort. Heute würde ich den Bassisten Victor Wooton zitieren, der meine Einstellung zur Musik vollkommen trifft:

„What ist music? Okay, now to me music is a language. So, that raises the next question. What is a language? A language serves a purpose. A language helps us discribe, what‘s inside of us. It helps me to communicate to you, what I’m feeling, what I’m thinking, or what I want to convey. So, in understanding that, we have to realize that what’s important, is not the language, BUT what it is I want to convey. It starts with having a feeling, a message, an emotion. [...] Now music to me, does exactly the same thing. So, that brings us back to, even with music, what’s most important, is having something to say. The message that we use or the instruments that we use to convey that message are secondary.“

Steckbrief Tobias

Spitzname: Tobi

Name: Tobias

Geburtsdatum: 25.12. (ja, ich bekomme immer ein großes Geschenk um 0:00 Uhr)

Größe: 100 mm größer als Michi

Haare: ja, momentan noch

Stimmlage: Bariton und Mouthpercussion

Ich bin…

ein guter Mensch und will niemandem etwas böses, außer mir, denn ich bin sehr selbstkritisch.

Was zeichnet Dich aus?

Ich liebe zu organisieren und bin ein Perfektionist.

Was macht Dir besonders Spaß?

Wenn ein Plan funktioniert ;-) Ne, mal im Ernst: Mit Freunden wunderbare Musik zum Leben zu erwecken, ob als Sänger, Instrumentalist oder als Ensembleleiter.

Was ärgert Dich?

Leider habe ich viel zu oft keine Zeit für meine Freunde. Ich hoffe, sie können es irgendwie verstehen.

Was sind Deine Macken?

Ich bin ein Kontrollfreak und kann schlecht Aufgaben abgeben. Aber ich arbeite an mir. Mein Perfektionismus ist einerseits eine Hilfe weiter an mir zu arbeiten, jedoch steht er mir auch gerne im Weg.

Was war Dein peinlichster Moment mit Selbstlaut! ?

Als Michi nach vorne ging *hust* ;-)

Was war Dein tollster Moment mit Selbstlaut! ?

Das unglaubliche Wir-Gefühl am Ende von „Wir hatten eine gute Zeit“ im Grabbegymnasium Detmold. Es gibt noch einen außermusikalischen: Die Strandparty auf Norderney nach diesen grünen bösen Getränken… hihi

Welche Songs singst Du mit Selbstlaut! besonders gerne?

Wir hatten eine gute Zeit, Monstaaaa

Stelle Deine Kollegen in jeweils einem Satz dar:

Jakob: ist unser Sportler, den man auch nachts an seinen Haaren erkennen kann.
Benny: ist bescheiden, teilt meinen Humor und hat, obwohl wir immer zusammen ins Fitnessstudio gehen, doppelt so viele Muskeln, wie ich.
Michi: hat das größte Grinsen der Welt, denn es geht von der einen Schläfe zur anderen.
Tobi: ist auch dabei.
Juli: hat Rhythmus im Blut und in ca. zehn Jahren genau so wenige Haare, wie ich jetzt. Hihihi