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„Hey Kleiner!“ Sowas höre ich öfters, fühle mich dann zwar nicht angesprochen, aber merke schnell, dass ich doch gemeint war. Ja, ich kann mit Stolz behaupten, ich bin der Kleinste in unserer Formation „Selbstlaut!“, und nein, ich habe damit kein Problem. Nun ja, warum ich das jetzt hier groß an den Anfang bringe? Irgendwie muss ich ja anfangen.

Warum es mich nicht stört? Also, durch mich konnte man schon so einige lustige Sprüche mit in die Moderationen einbringen, und da bin ich doch für jeden Spaß gerne bereit.

Apropos Spaß, ich bin ein Spaßvogel und für jeden kleinen Scherz zu haben. Das wurde mir wohl von meinen Eltern vererbt, denn auch die können sich, egal bei welchem Thema, kaum zusammenreißen (ich habe noch keinen Vater kennengelernt, der bei der Beerdigung seiner Mutter das Läuten der Glocken aufnimmt). Ja, selbst die Lachfalten habe ich meinem Vater zu verdanken, sodass mir das Lachen schon fast förmlich ins Gesicht geschrieben ist und ich gar nicht anders kann. Durch die stetig anhaltende, gute Atmosphäre bei mir Zuhause bin ich (als echter Lipper!) in Detmold aufgewachsen und kam schnell mit Musik in Berührung (denn Leute, die die ganze Zeit Spaß haben, die haben meistens auch einen Hang dazu, stetig vor sich hinzupfeifen oder irgendein Liedchen vor sich herzuträllern). So begann ich also mit sechs Jahren Violine zu spielen und konnte bis heute nicht die Finger davon lassen.

MichiMittlerweile hat sich mein Interesse zur Musik so gesteigert, dass ich sowohl Klavier als auch Gesangsunterricht bekomme und mich glücklich schätzen kann, dass mir dies alles an der Hochschule für Musik in Detmold ermöglicht wird, obwohl ich noch zu Schule gehe. So bin ich sehr froh, dass sich unsere Formation bei einer Arbeitsphase des Kreisjugendsinfonieorchesters Herford gegründet hat. Wir hatten so viel Spaß in den Pausen nicht zu pausieren und fröhlich-heiter irgendwie weiter Musik zu machen. Denn wer braucht auch schon ’ne Pause? Das werde ich immer wieder gefragt, wenn es darum geht, dass ich die ganze Zeit nur auf Achse sei. Nun, ich denke, ausruhen kann man auch noch, wenn man tot ist. Frei nach diesem Motto versuche ich mein Leben zu gestalten. So passiert es zum Beispiel nicht selten, dass man Jakob und mich schon mal mitten in der Woche um 2 Uhr nachts vor dem Computer hocken sieht, während wir wild gestikulierend ein Stück rausschreiben. Natürlich für Selbstlaut!

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Steckbrief Michael

Spitzname: Michi, Mickel, Mischi, alles irgendwie, was mit Mi anfängt und mit L aufhört..

Name: Michael

Geburtstag: 19.12.1990

Größe: ein Zentimeter vor´m U;-)

Haare: goldig, aber ich habe noch welche, im Gegensatz zu anderen

Stimmlage: Bariton, also von ganz tief bis ganz hauch

Welche Aufgabe hast Du bei Selbstlaut! ?

Finanzmanager

Ich bin…:

eine Stimmungsbombe

Was zeichnet Dich aus?

Ich bin quasi immer bester Laune und voller Energie

Was macht Dir besonders Spaß?

Wenn unser Programm sich entwickelt; ausgereift und routiniert wird

Was ärgert Dich?

Nun, mich ärgert jede Art von negativem Stress, dazu gehören besonders Schwarzseher!

Was sind Deine Macken?

Ich habe eine besondere Vorliebe für sogenannte Fettnäpfchen, in die ich gerne mal ungewollt reintrete… Umso schwieriger wird es dann, dort wieder herauszukommen…

Was war Dein peinlichster Moment mit Selbstlaut! ?

Als ich bei einem Konzert auf Norderney den kompletten Text vergessen habe. Ich musste den Opener noch einmal von vorne beginnen…

Was war Dein tollster Moment mit Selbstlaut! ?

Der Moment, als ich mit den Jungs das erste Mal bei unserem ersten Eigenkonzert auf die Bühne gekommen bin und wir alle sehr aufgeregt waren!

Welche Songs singst Du mit Selbstlaut! besonders gerne?

„Das leise Lied“, „Ich wär´ so gern Tenor“, „Irren ist menschlich“

Stelle Deine Kollegen in jeweils einem Satz dar:

Jakob ist unser blonder Gott.
Benny ist unser ruhiger Lieblings-Bass, der nie aus der Fassung zu bringen ist.
Tobi macht die „tighteste“ Beatbox.
Juli bringt Gläser zum Schwingen.