jUlian

Man hat mich an einem Sonntag, den 11. September, um 14:30 kurzerhand im Detmolder Krankenhaus, im Herzen des Kreises Lippe in Ostwestfalen entbunden. Ja! Bitte erzählt mir jetzt nicht, was an dem Tag passiert ist und auch nicht, dass ich an dem Tag Geburtstag habe! Ich sage immer: „Ich war eher da!“, und habe damit die Meisten schnell wieder beruhigt. Viel wichtiger ist, dass niemand weiß, dass ich als Säugling ausgesehen haben soll, wie mein Opa, was meine Mutter ungefähr so sehr schockiert hat, wie Fragende mein Geburtsdatum.

JuliDas mein Leben so sehr durch Musik bestimmt wird und einen so großen Teil von mir ausmacht, habe ich sicherlich meinen Eltern zu verdanken, die mich mit drei oder vier Jahren in die musikalische Früherziehung gesteckt haben und so eine solide Basis für meinen Werdegang geschaffen haben. Mit sechs Jahren hat mich die unglaubliche Faszination des Schlagzeugspielens gefangen genommen, mit etwa neun Jahren die des Gesanges. Beides hat mich bis heute nicht wieder losgelassen hat. Die 13 Jahre Musikschulunterricht in Lage, sowohl am Schlagzeug als auch im Chor, die unzähligen Bands, Orchester, Musicals, Projekte, Konzerte, Gigs, Mucken, die letztendlich auf überregionaler Ebene stattfanden und die damit verbundenen freundschaftlichen Erlebnisse, sind eine unvergessliche Zeit, an die ich mich nur zu gerne erinnere.

Umso mehr freue ich mich jetzt, neben meinem Musikstudium mit dem Hauptfach Percussion in Köln, die vier Selbstlauten in einer Acapella-Formation als Freunde zu haben, in der ich das „U“ sein darf. Dafür sause ich gerne jedes Wochenende mit dem Zug ins schöne Lipperland zurück (wofür gibt es das Studententicket?!), um mit ihnen diese unglaubliche Spannung auf der Bühne zu erzeugen.

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Steckbrief Julian

Spitzname: Juli

Name: Julian

Geburtstag: den gibt es tatsächlich; 11. September

Größe: 171.99cm

Haare: gehen langsam zurück, aber das sieht keiner, bei der Frisur 😉

Stimmlage: Counter-Tenor (vom G bis zum g´´), also so wie Bobby Mc Ferrin

Du bist…:

Bobby Mc Ferrin, wenn ich nicht ich wäre

Was zeichnet Dich aus?

Heißt das nicht; „was malt mich aus?“

Was macht Dir besonders Spaß?

Wenn ich auf der Bühne beginne, frei zu werden und losgelöst singe

Was ärgert Dich?

Wenn ich das Gefühl habe, alle vergessen das Besprochene von der letzten Selbstlaut!-Sitzung

Was sind Deine Macken?

Das schreib ich doch nicht in den Steckbrief! Ok, ich lispel manchmal (siehe Opener)

Was war Dein peinlichster Moment mit Selbstlaut!?

Als uns jemand fragte, ob wir auch einzeln gebucht werden könnten

Was war Dein tollster Moment mit Selbstlaut!?

Als uns die Besucher des Grabbe-Arena-Konzertes auf die Bühne klatschten und kreischten, obwohl wir noch händchenhaltend hinter der Bühne standen, Sekunden bevor es losging…

Welche Songs singst Du mit Selbstlaut! besonders gerne?

„Helden der Nacht“, „Niemand weiß“, „Lauffrad fahren“

Stelle Deine Kollegen in jeweils einem Satz dar:

Jakob konnte hoch singen, er wurde Tenor.
Juli kam noch höher, Jakob ließ ihn vor.
Michi war am kleinsten, fast wie eine Laus. Er kam in die Mitte, das sah am besten aus.
Benny konnte tief singen, er wurd´ unser Bass.
Tobi der kann Schlagzeug spielen, das finde ich […]  echt krass…