So, liebe Selbstlaut!-Fans und Freunde des A-cappella Gesanges!

Mit diesem Artikel bekommt Ihr die Gelegenheit, einen Einblick in unsere vergangene Woche auf Norderney, mit ihren vielen Proben, größeren und kleineren Konzerten, zu erhalten. Wir wünschen Euch viel Spaß und es geht los in…

5…4…3…2…1…

Die Neugierde war größer als die Vernunft...

Am Sonntag hieß es: “Abfahrt!”, am Samstag davor ersteinmal: “Packen!”. Und wie man das auf diesem Photo sehr gut erkennen kann, tuen wir das auch. Was meint Ihr? Konnte sich Benny aus der Folie befreien? Wofür gibt´s die Kommentar-Funktion…

Selbstlaut!-Anhänger

Auf diesem Bild übt sich Jakob im Bösegucken, wir finden das macht er nicht schlecht. Hier kann man gut erkennen, was wir eigentlich alles mitgenommen haben, nach Norderney. Nicht nur ausgiebiges Equipment zum Schlafen, sondern auch eine komplette Sound-Anlage (hinten in der grauen Stoff-Hülle ist eine der großen Boxen; die Kleine vorne-links ist einer unserer Monitore, damit wir uns auf der Bühne intonatorisch orten können). Dann gibt es noch Unmengen an Kabeln, Podesten, die Mikrophon-Empfänger, das Mischupult, und und und…

Früh aber glücklich

Dieses Bild lässt sich unter dem Motto: “Früh, aber glücklich” ganz gut beschreiben. Auf dem Photo ist es greade 3:45 Uhr. Wuahh! Es ist der Morgen der Abfahrt und jetzt können wir es kaum noch erwarten!

Die Meute auf Steuerkurs

Die Meute ist auf Steuerkurs und irgendwo bei Osnabrück, nachdem wir nicht so recht aus Bielefeld herausgekommen sind. Man beachte Benny´s Schoko-Zigarre im Mund und die Tatsache, dass das Lenkrad das einzige scharfe Objekt auf dem Bild ist. Jakob guckt immer noch böse und singt was von Michael Jackson, das wussten wir da aber nicht so genau.

In Norddeich angekommen

10.000 Selbstportraits später (die ich hier alle nicht reinstelle, um Euch zu schonen) sind wir dann in Norddeich angekommen, wo dann die Streck-Zeremonie begann. Die anderen Reisenden haben irgendwann mitgemacht. Hier stehen wir übrigens schon richtig eingereiht auf der Wartefläche zur Fähre.

Tobi und Juli in Norddeich

Selbstlaut! in Norddeich

Super-Coach Jan fühlt sich wohl

Unser Super-Coach fühlt sich sichtlich wohl. Oder denkt er ans Mittagessen?

Bewegungsdrang

Energieweitergabe

Nach der Vier-Stunden-Fahrt hatte sich eine Menge Bewegungsdrang angestaut und musste in gesitteter Manier entladen werden. Und dann ging´s ab auf die Fähre, nämlich um 9:15 Uhr.

Michi auf der Fähre

 Norderney 2010

Das traditionelle Norderney-Photo am Bug der Fähre, kurz bevor sie den Kanal verlässt um einen großen Bogen nach Norderney zu fahren. Die Insel ist zwischen Tobi und Benny schon ganz leicht zu erkennen. Habt Ihr das gemerkt? Jakob schaut schon wieder in die Runde und nicht in die Kamera, genau wie auf dem Homepage-Hintergrundphoto (das ist übrigens von unserer ersten Norderney-Fahrt 2008).

Probenraum im aufgeräumten Zustand

Nachdem wir unser Ziel, das Jugend- & Gästehaus des Kreises Lippe, erreicht hatten, habe ich (das ist übrigens in diesem Artikel immer das “U”) die einmalige Gelegenheit beim Schopf gepackt und ein Photo vom Schlaf-, Band-, und Probenraum im aufgeräumten Zustand gemacht. Benny ruht sich nach der Fünf-Stunden-Fahrt ein wenig aus. Tobi stellt die Anlage ein, vor ihm steht das Mischpult und da wo er hinschaut, bearbeitet er die Mikophon-Empfänger. Wir fünf hatten ungefähr diese Perspektive, wenn geprobt wurde. Das heißt, links und rechts von diesem Bild sind die großen Boxen (sie zeigen in Richtung Tobi) , die Monitore sind unter dem Keyboard, Notenständer und Mikrophone zentriert rechts von dem Bild in der hinteren Raummitte. Und damit ich das nicht extra erklären brauch, noch ein Bildausschnitt.

Probenraum

Selbstlaut! ruht sich aus

Dieses Bild enstand irgendwann Mitte der Woche, während einer Probenpause. Nur einer auf dem Bild schläft wirklich.

Und Eindrücke von der Probenarbeit gibt´s  natürlich auch! Hier mal die erste Phase unserer Probenarbeit, noch ohne Bühnenpräsenz und mit Noten und jeder für sich allein. Entschuldigt die geringe Qualität; unsere Homepage schiebt bei Dateien, die größer als 8 MB sind noch einen Riegel davor. Die Probenarbeit, durch Jan angeleitet, befand sich immer auf einem tollen Niveau. Er hat nicht nur an den neuen Stücken mit uns gearbeitet, sondern sehr viel Stimmbildung gelehrt und mal wieder bewiesen, dass man sich mit einer Phrase wie: ”Leider ohne Affen” (aus dem Song ”Wir Zwei” von den Wise Guys) gut und gerne eine dreiviertel Stunde beschäftigen kann: “Versucht, das keine Silbe nach hinten fällt, sie müssen alle gleich präsent sein. Benutzt das “L” von “Leider” nicht als Sprungbrett für den Ton; denkt : “aaaider ohne Affen” und singt auf Linie, haltet das “L” kurz und seid sofort auf dem Ton” und nehmt das “A” von “Affen” nicht so stark als Glottisschlag, sondern entspannter…” (usw.). Ihr merkt schon, bei Jan bekommt man ordentlich was zu tun :) (Der Autor nimmt diese Stelle zu Demonstrationszwecken der Probenarbeit, weil er sie nicht hinbekommen hat.)

Die Disskusion um das Thema “natürliche” und “temperierte Stimmung” beim A-cappella Gesang und den erforderlichen Stimmkorrekturen im Cent-Bereich (das ist eine Einheit die sich auf Schallwellenschwinungen bezieht) lasse ich Euch zu liebe einfach mal weg :D . Wer sie doch hören will, soll mir (dem U) schreiben, das ganze gibt´s auf Video!

Selbstlaut Probenarbeit 2

Selbstlaut! aufgeregt

Vor dem Auftritt in der Konzertmuschel waren wir doch ein wenig aufgeregt. Vor einem, in seiner Gesamtheit, älteren Publikum hatten wir weniger oft gesungen. Wir haben uns seitlich hinter der Bühne versteckt, aber doch nah genug zum Publikum, um zu hören, ob wir auf die Bühne geklatscht werden.

Selbstlaut! Konzertmuschel-Konzert

Und dann ging´s auch schon los. Mit dem Selbstlaut!-Opener wurde versucht, schnell eine entsprechende Stimmung zu erzeugen. Es tat gut, schnell zu spüren, das alles gut klappt, das grinsen und lächeln wurde mehr.

Selbstlaut! Konzertmuschel-Konzert

Hier fummelt sich das U irgendwie am Shirt herum, um den Songteil: “Zusammen sind wir Selbstlaut!” einigermaßen zu visualisieren.

Selbstlaut! Konzertmuschel-Konzert Verbeugung

Den Song “Sie ist unglaublich” und als Zugabe ”Aber sonst gesund” von den Wise Guys gab es auch noch zu hören und am Ende waren wir überglücklich, auch weil wir jetzt natürlich mit noch mehr Besuchern für das Norderney-Konzert in der Norderney-Arena rechneten.

Diese wunderbaren Momente waren wirklich sehr aufregend und wir haben uns sehr gefreut, dass sie immer gut ankamen. Vor allem die sehr positive Reaktion des eher älteren Publikums vor der Konzertmuschel hat uns sehr glücklich gemacht. Und das beim Konzert in der Norderney-Arena so viele Menschen da waren, war noch das Beste. Dafür hatten wir die Werbetrommel im Vorfeld schon ordentlich gerührt. Es gab Flyer und Plakate, die wir auf der ganzen Insel verteilt haben und wir waren im Radio SWS auf 104.0. Dieses Interview wird übrigens unter “Media” anzuhören sein! Wir singen darin sogar zwei Songs!

Selbstlaut! auf dem Rückweg vom Radiointerview

Frohen Mutes radelt Selbstlaut! nach dem gelungenen Radiointerview nach Hause. (mit freundlicher Genehmigung von Selbstlaut!-Fan Sabrina)

Und hier eine Beatbox-Session mit Tobi und Jan! Diese ganze Nummer wurde dann spontan mit in die Show eingebaut. Beschwerde-Mails wegen dem Finger vorm Objektiv und meinem Gejuchtse bitte an mich (U).

Selbstlaut! Beatbox-Session

Nicht vergessen werden wir das wunderbare Abschieds-Komitee, das bei unserer Abfahrt mit der Fähre auf uns wartete, was gleich mit “Mädchen lach doch mal” von den Wise Guys und “Monstaa” von Culcha Candela belohnt wurde. Die vielen Damen und zwei Herren waren die Woche über ebenfalls im Jugend- & Gästehaus untergebracht. 

Die Stimmung war, aufgrund der Tatsache, dass die Norderney-Tour in wenigen Stunden vorbei sein würde, nachdenklich und ruhig.

Schlussphoto

Und am Ende des Tages haben wir mit einem unglaublich guten Gefühl auf die Woche zurück geschaut, mit dem Wissen, dass durch diese Norderney-Tour eine Menge toller Erlebnisse auf uns zukommen werden, von denen Ihr noch rechtzeitig erfahren werdet. Lasst Euch überraschen, denn wir werden das selbe tun.

Wir Sechs (Jan hat das Photo gemacht und ist folglich nicht darauf zu sehen) müssen jetzt erst einmal ein bisschen Schlaf nachholen.

Eure Selbstlauten!

Für alle die noch nicht genug haben; hier gibt´s noch eine Norderney-Tour-2010-Galerie! Los geht´s…